Brand und Pauwels Sauzen Siegessierien dauern an

Lucinda Brand (Telenet - Baloise) und Eli Iserbyt (Pauwels - Sauzen - Bingoal) haben das 5. Rennen der Superprestige Serie in Boom gewonnen. Für Brand war es der vierte Sieg in Folge und der dritte in der Superprestige. Bei den Männern hat die Pauwels Sauzens-Mannschaft seit dem 17. Oktober in Beringen kein Rennen mehr verloren.

Männer

Lange Zeit beherrschten fünf Fahrer das Geschehen. Van Kessel wurde das Tempo drei Runde vor dem Ende zu hoch, kurz danach lancierte Iserbyt die entscheidende Attacke. In der Verfolgung rutsche Aerts in einer Kurve aus, wodurch der Führende seinen Vorsprung signifikant vergrößerte. „Wir fuhren alle in etwa gleich schnell. Es war schwer einen Vorsprung rauszufahren. Ich musste dann technisch gut aufpassen. Lieber etwas langsamer, als durch einen Fehler viel Zeit verlieren. Ich denke ich habe das gut gemacht“, erklärte der Sieger. Kurz nach Aerts rutschte auch van Aert in einer Kurve aus, wodurch Vanthourenhout sich plötzlich allein in der Verfolgung seines Mannschaftskollegen befand.

 

1. Eli Iserbyt (Pauwels Sauzen - Bingoal) 1:02:05
2. Michael Vanthourenhout (Pauwels Sauzen - Bingoal) +0:15
3. Toon Aerts (Telenet - Baloise) +0:21
4. Wout van Aert (Jumbo – Visma) +0:32
5. Corné van Kessel (Tormans) +1:11
6. Ryan Kamp (Pauwels Sauzen - Bingoal) +1:18
7. Laurens Sweeck(Pauwels Sauzen - Bingoal) +1:33
8. Lars van der Haar (Telenet - Baloise) +1:46
9. Tom Pidcock (Trinity) +2:00
10. Quinten Hermans (Tormans) +2:06

 

Frauen

Betsema führte bereits nach zwei Minuten die erste Vorentscheidung herbei. Ihrer Tempoverschärfung konnten nur Brand und Alvarado folgen. Zur Rennmitte konnte die Nord-Holländerin selbst allerdings nicht mehr folgen, nachdem die Weltmeisterin sich zwischenzeitlich nach einer Attacke abgesetzt hatte. Als Brand zu Alvarado heranfuhr wurde schnell klar, dass sie an den Hügeln die Bessere der Beiden war. “Ich merkte, dass ich in den Anstiegen stärker war. Ceylin war fantastisch in den Abfahrten, darum war es schwer einen Vorsprung herauszufahren“, so die Siegerin im Flash Interview. So setzte sie sich an jenen Hügeln in der vorletzten Runde defintiv ab. Für Aufsehen sorgte eine unabsichtliche Aktion Brands, die zu einem Sturz Alavarados in der Wchselzone führte. “Es war ein unglücklicher Zwischenfall. Ich wusste nicht wo Ceylins Mechaniker war. Das war natürlich keine Absicht. Das Einzige was ich noch machen konnte war Warten. Ich habe mich auch bei ihr entschuldigt“, erklärte die 31-Jährige.


1. Lucinda Brand (Telenet – Baloise) 48:44
2. Ceylin del Carmen Alvarado (Alpecin – Fenix) +0:10
3. Denise Betsema (Pauwels Sauzen) +0:45
4. Annemarie Worst (777) +1:06
5. Yara Kastelijn (Creafin – Fristads) +1:20
6. Clara Honsinger +1:28
7. Maghalie Rochette +1:36
8. Puck Pieterse (Alpecin – Fenix) +1:41
9. Manon Bakker (Creafin – Fristads) +1:55
10. Anna Kay (Starcasino) +2:03

 

 

 

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